Kommentar

Zur heutigen Sitzung des Haushalts-, Finanz- und Rechnungsprüfungsausschusses im Landkreis Märkisch-Oderland sagt Mareen Esmeier, Leiterin des Tierheims Berlin und stellvertretende Geschäftsführerin des Tierschutzvereins für Berlin: „Die finanzielle Verstrickung von Privateigentum, gemeinnützigem Verein und Stiftung beim Tierheim Wesendahl müssen unbedingt transparent gemacht werden. Der Umstand, dass die Tierheimbetreiber*innen Vereinsvorstand, Stiftungsvorstand und angestellte Mitarbeiter*innen in Personalunion sind, wirft viele Fragen auf. Durch diese Verstrickung kann natürlich keine gegenseitige Kontrolle und Aufsicht ausgeübt werden. Es dürfen keine weiteren Steuergelder in eine Einrichtung fließen, die einer tiergerechten Haltung nicht ansatzweise gerecht werden kann und für sehr viel Tierleid verantwortlich zu machen ist. Im Gegenteil, basierend auf den niederschmetternden Ergebnissen der Überprüfung der Haltungsbedingungen vor Ort durch den Brandenburger Landestierschutzbeauftragten ist einzig und allein die Schließung des Tierheims folgerichtig.“