Nein. Wenn Tiere verhaltensgestört sind, liegt das fast immer daran, dass sie vor ihrem Heimaufenthalt schlimme Erfahrungen und Leiden durchgemacht haben. Sie sind dann häufig schlecht sozialisiert, vernachlässigt oder wurden sogar misshandelt. Viele haben es im Tierheim also zum ersten Mal in ihrem Leben gut. Sie haben es warm, bekommen gutes Futter, werden von den Tierpflegern und Tierärzten liebevoll behandelt und unter Einbeziehung von Fachleuten auch tierpsychologisch betreut.

Das Wichtigste: Es wird alles getan, um ihren Heimaufenthalt so kurz wie möglich zu halten und sie rasch an ein neues, gutes Zuhause zu vermitteln. Auch sprechen die vielen positiven Rückmeldungen und Erfolgsgeschichten aus dem neuen Zuhause unserer ehemaligen Schützlinge eine deutliche Sprache.

Natürlich gibt es auch Tiere, die mehr als andere unter dem plötzlichen Auszug aus ihrem früheren Zuhause leiden. Unsere Tierpfleger, ehrenamtlichen Gassigeher und Streichelpaten helfen diesen Tieren oft aus ihrem Trauma heraus. Gerade sie verdienen schnellstmöglich ein neues, liebevolles Zuhause.