Tierschutzstiftung Berlin

Die Tierschutzstiftung Berlin ist eine von drei tragenden Säulen des Tierschutzes. Gemeinsam mit dem Tierschutzverein für Berlin und Umgebung Corporation e.V. und der Tierheim Berlin gGmbH setzt sie sich dafür ein, den Schutz von Tieren dauerhaft zu sichern und jede Form von Missbrauch und Quälerei zu verhindern.

Das Besondere an der Stiftung ist ihr unveräußerliches Vermögen. Es bleibt dauerhaft erhalten und erwirtschaftet Erträge, die zuverlässig an den Tierschutzverein Berlin, das Tierheim Berlin und deren Körperschaften fließen. Auf diese Weise wird die Tierschutzarbeit langfristig abgesichert, selbst dann, wenn Spenden und Zuwendungen einmal zurückgehen sollten.

Die Stiftung steht für Nachhaltigkeit im Tierschutz. Sie sorgt dafür, dass die Hilfe für Tiere in Not auch in Zukunft verlässlich fortgeführt werden kann.

Unser größtes Projekt wird die Unterstützung des Tierschutzverein für Berlin und Umgebung Corp. e.V. mit seinen zahllosen Projekten und natürlich dem größten Tierheim Europas sein. Das Gelände, das so groß ist wie ca. 22 Fußballfelder, wird von uns auch liebevoll

Die Stadt der Tiere“ genannt.

 

Beispiele für Projektförderungen:

 

  • Dezember 2024 Ausbruch der Newcastle Seuche und der Maul- und Klauenseuche

Im Tierheim Berlin herrscht Ausnahmezustand: Bei sieben dort untergebrachten Tauben wurde die Newcastle-Krankheit nachgewiesen, eine für Vögel hoch ansteckende und oft tödlich verlaufende Viruserkrankung. Der Tierschutzverein für Berlin (TVB), der das Tierheim betreibt, hat umfangreiche Schutzmaßnahmen ergriffen. „Die Situation ist für unsere Mitarbeitenden sehr belastend“, sagt Eva Rönspieß, Vorstandsvorsitzende des TVB. „Vor allem die Teams in unserer Tierarztpraxis und in den Vogelhäusern sind mental und körperlich am Limit.“ Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger haben eine enge Beziehung zu ihren Schützlingen – ob Graupapagei, Wellensittich oder Taube. „Viele Tiere sind schon lange bei uns und für uns wie Familie.“ Eva Rönspieß erklärt, dass das Tierheim alles tue, um den Vogelbestand zu schützen. „Oberstes Ziel ist es, weitere Ansteckungen zu verhindern und so alle unsere 373 Vögel zu retten“. Alle notwendigen Seuchenschutzmaßnahmen wurden sofort eingeleitet. „Wir baden quasi in Desinfektionsmitteln“, sagt Eva Rönspieß. „Fast jeder Schritt über das Tierheimgelände wird protokolliert, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter desinfizieren mehrmals täglich Schuhe und Hände“. Allein am ersten Tag wurden 200 Liter Desinfektionsmittel verbraucht. Hinzu kommen Handschuhe, Schutzkleidung, Brillen, Desinfektionsmatten und -wannen in großer Zahl. „Das sind Kosten, die nicht eingeplant waren und uns jetzt zusätzlich katastrophal belasten“.

Kurz darauf, der nächste Schock. In der Nähe des Tierheims brach die Maul- und Klauenseuche aus und das Tierheim wurde erneut zum Quarantänegebiet. Neben der Eindämmung der Vogelseuche kam nun noch der Schutz unserer Schweine zum Tragen.

Dank des hervorragenden Einsatzes des gesamten Personals gelang es, ein Töten des Tierbestandes zu verhindern und die Seuchen einzudämmen bzw. nicht ausbrechen zu lassen.

 

  • 2023 Pilotprojekt neue Katzenkletterbäume

Die Tierheimleitung trat an die Stiftung heran und bat um Förderung einer Idee, die Katzenhäuser mit einem neuen Kratzbaumsystem auszustatten und das Pilotprojekt zu fördern. Der Vorteil des neuen Systems ist, das es leichter zu reinigen ist und sich so nicht Krankheiten oder Schimmelpilze einnisten können. Gleichzeitig sind einzelne Komponenten leicht austauschbar und können individuell zusammengestellt werden. Der deutlich höhere Anschaffungspreis soll sich schnell amortisieren, den es müssen nicht ganze Kratzbäume ausgetauscht werden, wenn ein Defekt oder eine Verschmutzung vorliegt. Die herausfordernde Montage erfolgte erneut durch unsere Haushandwerker.

 

  • 2021 Bau von Unterständen für die Herdenschutzhunde

Mitten in der Corona-Krise zeigte sich, Material ist sehr teuer, Handwerker nicht zu bekommen aber unsere Herdenschutzhunde, die gerne ihre Zeit im Freien verbringen, brauchen dringend Unterstände, um sich vor dem Wetter schützen zu können.

Durch eine Berücksichtigung der Tierschutzstiftung Berlin in Ihrem Testament tragen Sie über Ihre Lebenszeit hinaus zum Schutz der Tiere vor Quälerei und Missbrauch bei. Es spielt dabei keine Rolle, wie umfangreich Sie die Tierschutzstiftung Berlin bedenken möchten.

Gute Gründe für eine Berücksichtigung der Tierschutzstiftung Berlin in meinem Testament:

  • Sie unterstützen die Berliner Tierheimtiere
  • Ihr Nachlass wird ausschließlich für den Schutz der Tiere verwendet
  • Wir handeln nach den Grundsätzen der Freiwilligkeit, der Unabhängigkeit und der Spendenfinanzierung
  • Verantwortungsvoller Umgang mit dem uns anvertrauten Vermögen
  • Kompetenter, sorgfältiger und diskreter Umgang mit Ihrer Zuwendung
  • Transparente Verwendung aller Mittel für den Schutz der Tiere
  • Es fällt keine Erbschaftsteuer an
  • Sie schützen die Tiere vor Quälerei und Missbrauch über ihren Tod hinaus

Wenn Sie sich für unseren Testamentsratgeber interessieren, laden Sie sich diesen hier gern kostenlos herunter.

Sollten Sie Fragen bezüglich der Erstellung Ihres Testaments haben, melden Sie sich bitte gern bei uns unter der 030 / 76 888 222 oder -110 oder unter nachlass@tierschutz-berlin.de.

Ingo Rösike, Vorstand

Jenny Rahm, Vorstand

Simone Waldenburg, Vorstand

Tierschutzstiftung Berlin
Brauerstraße 1
12209 Berlin

Tel.:     +49 (0)30 76 888 222
Fax:     +49 (0)30 76 888 150

vorstand@tierschutzstiftung-berlin.de