Aus für Zirkusse mit Wildtieren vor dem Berliner Olympiastadion wurde gerichtlich bestätigt

Der Tierschutzverein für Berlin begrüßt die Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts, wonach der traditionelle Weihnachtszirkus künftig nicht mehr vor dem Olympiastadion stattfinden darf. Das Gericht begründet die Entscheidung damit, dass das Land Berlin den Nutzungszweck für die landeseigene Fläche ab dem 1. Januar 2019 dahingehend geändert hatte, dass sie nur noch als Parkplatz genutzt werden darf.

„Das ist ein echter Erfolg für den Tierschutz in Berlin“, freut sich Claudia Hämmerling, stellvertretende Vorsitzende des Tierschutzvereins für Berlin (TVB). „Der Berliner Senat zeigt Rückgrat und behandelt Tierschutz nicht mehr nur als Randthema. Der Senat lässt keinen Raum mehr für Zirkusgastspiele mit Wildtierhaltungen. Nun sollten die Bezirke schnellstens dem Beispiel des Senats folgen und die in ihrem Besitz befindlichen öffentlichen Flächen ebenfalls so widmen, dass der Weihnachtszirkus nicht auf andere Standorte ausweichen kann.“